Die primäre Wirkung von Kreatin basiert auf der Erweiterung des Phosphokreatin-Pools im Muskel. Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung (Bedingung: mindestens 3 g Kreatin pro Tag). Diese Aussage ist keine Marketingbehauptung, sondern ein offiziell genehmigter Health Claim der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit.
Konkret bedeutet das: Bei Belastungen mit maximaler Intensität (1 bis 30 Sekunden) steht mehr Phosphokreatin für die ATP-Resynthese zur Verfügung. Trainierte Kraftsportler berichten typischerweise von 1 bis 2 zusätzlichen Wiederholungen bei 80 % des 1RM. Über einen Trainingszyklus von 8 bis 12 Wochen summiert sich das zu einem signifikant höheren Trainingsvolumen und folglich stärkerer Hypertrophie.
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Maximalkraft (+8 bis 12 %) Metaanalyse von Forbes et al. (2022): 35 RCTs, 1.021 Probanden. Kreatin steigerte die 1RM-Leistung signifikant im Vergleich zu Placebo.
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Muskelmasse (+1 bis 2 kg) Chilibeck et al. (2017) zeigten in einer Metaanalyse, dass Kreatin in Kombination mit Krafttraining die fettfreie Masse stärker erhöht als Training allein.
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Sprintleistung (+5 bis 8 %) Wiederholte Sprints profitieren besonders von erhöhten Phosphokreatin-Speichern. Relevant für Mannschaftssportarten mit intermittierender Belastung.