Trotz zahlreicher Alternativformulierungen bleibt Kreatin Monohydrat die Referenzsubstanz in der Sporternährung. Der Grund ist einfach: Keine alternative Kreatinform konnte in direkten Vergleichsstudien eine überlegene Wirksamkeit nachweisen. Kreatin-HCL löst sich besser in Wasser, zeigt aber keine höhere Bioverfügbarkeit oder Wirksamkeit in Humanstudien. Kre-Alkalyn (gepuffertes Kreatin) wurde in einer RCT von Jagim et al. (2012) direkt mit Monohydrat verglichen, ohne signifikanten Unterschied.
Kreatin-Ethylester ist die einzige Kreatinform, die tatsächlich schlechter abschneidet: Spillane et al. (2009) zeigten, dass ein erheblicher Teil zu Kreatinin konvertiert wird, bevor es die Muskelzelle erreicht. Das Endergebnis: Monohydrat hat die breiteste Evidenzbasis, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und ist die einzige Form mit EFSA-genehmigtem Health Claim.
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Breiteste Evidenzbasis Über 700 Studien verwenden Kreatin Monohydrat. Für die meisten Alternativen existieren weniger als 10 Humanstudien.
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Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis Monohydrat kostet 15 bis 25 Euro pro kg. HCL und Kre-Alkalyn kosten das 3- bis 5-fache bei gleicher oder geringerer Wirksamkeit.
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Einzige Form mit EFSA-Claim Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung. Dieser Claim gilt explizit für Kreatin Monohydrat, nicht für andere Formen.