Kreatin Monohydrat besteht aus einem Kreatin-Molekül (C4H9N3O2) gebunden an ein Wassermolekül. Diese Hydratform bietet eine orale Bioverfügbarkeit von rund 88 %, was bedeutet, dass nahezu 9 von 10 eingenommenen Gramm den systemischen Kreislauf erreichen. Zum Vergleich: Kreatin-HCL weist zwar eine höhere Wasserlöslichkeit auf, zeigt in kontrollierten Studien jedoch keine überlegene Bioverfügbarkeit.
Nach oraler Einnahme wird Kreatin Monohydrat im Dünndarm über den Kreatin-Transporter SLC6A8 absorbiert und über das Blut zu den Zielgeweben transportiert. Etwa 95 % des körpereigenen Kreatins befinden sich im Skelettmuskel, der Rest verteilt sich auf Gehirn, Herz und Niere. Im Muskel wird Kreatin durch die Kreatinkinase zu Phosphokreatin phosphoryliert, dem primären Energiepuffer für hochintensive Belastungen.
-
88 % Bioverfügbarkeit Nahezu vollständige Absorption im Dünndarm über den SLC6A8-Transporter. Höher als bei den meisten Mikronutrienten.
-
Stabil und haltbar Kreatin Monohydrat ist bei Raumtemperatur über 36 Monate stabil. Keine Kühlung erforderlich, kein Wirkstoffverlust bei sachgerechter Lagerung.
-
Kein Konvertierungsverlust Im Gegensatz zu Kreatin-Ethylester, das teilweise zu Kreatinin abgebaut wird, erreicht Monohydrat den Muskel intakt.